Gedanken eines Normalos

 

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Gedanken eines Normalos






Liebe Wahlveranstalter

AUS MEINER SICHT

 

Liebe Wahlveranstalter

 

Heute ist wieder einer dieser gemütlichen, ruhigen Sonntagnachmittage. Als ich Sie vorhin besucht habe, um 10 Minuten meines wohlverdienten Sonntags mit Kreuzchensetzen zu verschwenden, sind Ihre freiwillig gewzungenen Helfer nahezu aus dem Schlaf aufgeschreckt.

 

Nun stand ich vor einer schweren Entscheidung. Streiche ich den Zettel durch, mal ich ein Bildchen drauf oder tippe ich blind auf ein Kästchen und mache mein Kreuz dort, wo der Stift aufsetzt?

Bis vor einigen Jahren bin ich aus Überzeugung wählen gegangen. Ich wurde gar Mitglied einer Partei. Die mir innerhalb kürzester Zeit zeigen konnte, wie unwichtig der kleine Mann in der Partei ist und wie man ihn bestmöglich ignoriert.

Doch nach der Aussage einiger Politiker, man solle sie nach ihrer Wahl nicht auf die Versprechen vor der Wahl festnageln soll, ist für den Normalbürger mehr als verständlich.

Also gehe ich zur Wahl mit leichtem Herzen ob des Wissens, dass es eh egal ist, wen ich wähle.

Ich habe mir alle Wahlversprechen angesehen, zu 100% umgedreht und analysiert, welches wohl das kleinere Übel für uns Normalbürger ist. Denn wer uns das Leben schwerer macht, bleibt am Ende egal.

Also wähle ich. Denn als Nichtwähler hab ich kein Recht, mich zu beschweren. Der Politiker selbst merkt von seinem Verhalten schon längst nichts mehr. Für ihn liegt die geringe Beteiligung am Wetter.

 

Dabei stehen wir alle längst im Regen 

27.1.08 16:14
 



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